Das Energiesparhaus  / Energiesparhäuser

 

Wurde „Einsparung“  früher noch mit Einschränkung oder Verzicht gleichgesetzt,  so weiß man heute, dass dieser Maßnahme, im Rahmen von Bauvorhaben, eine gegenteilige Bedeutung zukommt. Die Einsparung von Heizung und anderer Wärmeenergien im eigenen Heim geht Hand in Hand mit den Bonusfaktoren: Umweltschonung, geringere Kostenbelastung, Komfort, Gesundheit und Wohlbefinden.

 

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Energiebewusstes Bauen spart Geld und steigert den Wert ihres Hauses. Bereits in der Planungsphase und anschließend beim Hausbau mit hochwertigen Werkzeugen selbst wird über die Höhe der zukünftig anfallenden Kosten für Heizung und Warmwasser entschieden.

 EnergiesparhausQuelle DENA Deutsche Energie Agentur

 

Was macht ein Ferienhaus nun zu einem Energiesparhaus?

 

Unter einem Energiesparhaus versteht man ein Gebäude, das im Vergleich zu Standardhäusern, in herkömmlicher Bauweise, durchschnittlich weniger Energie für Heizung und Warmwasser verbraucht. Dabei ist nicht das Verhalten des Bewohners ausschlaggebend, sondern vielmehr die baulichen Maßnahmen und die Technik.

Um die Qualität für Ihr Eigenheim zu sichern, haben sich die folgenden Energiestandards oder Modelle etabliert (diese werden in der folge noch ausführlich beschrieben).

 
 

Energiesparhäuser brauchen allesamt weniger Heizenergie als herkömmlich gebaute, wie die folgende Tabelle zeigt:

 

Gebäudetyp

Jahres-Heizwärmeverbrauch
in kWh pro Quadratmeter beheizter Nutzfläche

Unsanierter Altbau

Zum Teil über 300

Standardhaus (1995)

100

Standardhaus (2002)

70

Energiesparhaus (2002)

50

Niedrigenergiehaus

30 bis 50

Passivhaus

15 bis 30

Nullheizenergiehaus

0 bis 15

Tabelle: Quelle Envia (File: Ratgeber Energiesparendes Bauen)

 

 

Energiesparhaus Verbrauch

 

Zur Senkung des Energiebedarfs von Gebäuden wurden mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) gesetzliche Mindeststandards festgelegt. Die Folge ist eine deutliche Qualitätssteigerung bei Neubauten im Vergleich zu früheren Standardbauweisen.

 

Der Gesetzgeber achtet dabei auf den so genannten „Primärenergiebedarf“. Dieser Rechenwert wird in Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr gemessen (kWh/m²a) und stellt die Summe aller Aufwendungen im Rahmen der Wärmeversorgung für das Haus dar. Dabei wirken sich besonders Techniken zur Nutzung erneuerbarer Wärmequellen wie beispielsweise Erdwärmepumpen, Sonnenkollektoren oder Holzpelett-Heizungen positiv auf die Energiebilanz aus. In der nachfolgenden Abbildung werden die Vorteile für ein Energiesparhaus grafisch dargestellt:

 

Primärenergiebilanz KfW 40 Haus

Quelle: Dena, Deutsche Energie Agentur

 

Wird der Bau eines Energiesparhauses finanziell gefördert?

 

Energiesparhaus Förderung
Quelle: Raiffeisen Bausparkasse

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Förderbank) bietet für den Neubau von besonders energiesparenden Gebäuden zinsgünstige Darlehen von bis zu 50.000 Euro/Wohneinheit an. Der Zinssatz für KfW-40-Energiesparhäuser und Passivhäuser wird zusätzlich vom Bund verbilligt.

Gefördert wird, neben dem Neubau eines Passivhauses, KfW-40-Hauses oder KfW-60-Hauses, auch der Einbau einer Heizung auf Basis erneuerbarer Energien.

KFW Förderung

 

Quelle KfW

 

Energiesparende und ökologische Bauweise gibt’s auch schlüsselfertig!

 

Die technischen Eigenschaften eines Gebäudes beeinflussen den Energieverbrauch. Hier zeigt sich der Vorteil von einem Fertighaus als Energiesparhaus. Holz- und Leichtbaustil zeichnen sich  durch trockene Bauweise aus und gelten daher als energiesparend. Besonders starke Außenwände sorgen für eine hervorragende Wärmedämmung, die Giebelwände entsprechen in ihrer Dämmfähigkeit den Außenwänden und haben damit den gleichen Isolierwert. Ein weiterer Vorteil der Fertighäuser ist die standardisierte und erprobte Haustechnik (Gerätekombinationen etc.). Auch hier können schon im Vorfeld effiziente Energiesparmaßnahmen eingeleitet werden.

Langfristig zählen die Hausherren eines Energiesparhauses zu den Gewinnern - und in weiterer Folge natürlich auch die Umwelt.

 

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