Die Dampfsperre bei einem Energiesparhaus

Eine Dampfsperre ist eine Schicht, die an der Innenseite der wärmeren Seite einer Immobilie angebracht wird. Sie sorgt dafür, dass die Diffusion der Wasserdämpfe nicht so stark stattfinden kann. Mithilfe einer Dampfsperre soll verhindert werden, dass eine zu große Menge Wasserdampf eindringt und die Dämmung des Hauses feuchter wird, als dies zulässig ist. Würde zuviel Dampf den Dachstuhl erreichen, könnte es passieren, dass die Dachkonstruktion durchfeuchtet und Teile dauerhaft beschäftigt werden. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn es um ein Energiesparhaus geht. Dazu gehören beispielsweise Passivhäuser und Nullenergiehäuser. Es besteht außerdem die Möglichkeit, dass eine Dampfsperre gleichzeitig den Zweck einer Luftdichtschicht, die bei einem Fertighaus eingesetzt wird, erfüllt.

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Die Vorschrift DIN 4108-4 des Deutschen Instituts für Normung beschreibt, welche Bemessungswerte einzuhalten sind, wenn es um den Schutz bestimmter Baumaterialien vor Feuchtigkeit geht. Die maßgebliche Kennzahl ist hierbei die "Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl". Man bezeichnet sie mit
μ. Um den Sperrwert zu erhalten, muss man die Schichtdicke des Baumaterials, das man untersuchen möchte, mit der Zahl
 

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