U-Wert - Informationen über U-Werte

Die Abkürzung "U" leietet sich vom Englsichen ab und bedeutet "unit of heat-transfer". Der U-Wert wurde früher auch als k-Wert bezeichnet. ist ein Maß für den Wärmedurchgang durch einen Bauteil und wird in W/(m²K) angegeben. Der U-Wert ist ein wichtiger zeigt die thermischen Eigenschaften von verschiedenen bautechnisch eingesetzten Materialien. Mit dem U-Wert wird kann man zeigen welche Leistung pro m² des Bauteils aufgewendet werden muss, um einen Temperaturunterschied aufrecht zu erhalten.

Es wird ein kleiner U-Wert angestrebt. Kleine Werte bedeuten dass die Wärme weniger stark durch die Bauteile geleitet wird.

U-Werte, U Wert

U-Wert Messung

Um den U-Wert zu bestimmen müssen die Oberflächen-, Außen- und Innentemperatur gemessen werden. Ein Fühler ermöglicht die Messung der Temperatur. Dazu muss das passende Messgerät angeschlossen werden. Über eine Funkverbindung kann die Temperatur im Außenbereich ermittelt werden. Das Messgerät übermittelt die Daten an einen Computer, wo sie mit speziell daür eingerichteter Software ausgwertet werden können.

U-Wert-Berechnung

Die Schritte der Berechnung des U-Werts sind nach ISO 6946 normiert. Die erforderlichen Werte für die Bemessung sind in EN 12524 und DIN 4108-4 niedergeschrieben. Um den U-Wert zu berechnen muss die Art der Bauteilschichten berücksichtigen. Außerdem spielte bei der Berechung des U-Werts die Dicke der Schicht eine wichtige Rolle.

U-Wert Berechnung

Der U-Wert kann nicht nur einschichtige sondern auch für mehrschichtige Bauelemente berechnet werden. auch für mehrschichtige Bauteile ermittelbar. Der Widerstand des Wärmedurchlasses wird mit der Formel R1 = d1 / lambda1 berechnet.
R1 bezeichnet dabei den Wärmedurchlasswiderstand. Die Schichtdicke ist in d1 widergegeben. lambda1 bezeichnet die sog. Wärmeleitzahl.
Der Gesamtwiderstand aller gemessenen Schichten lässt durch Addition der Widerstände einzelnen Schichten ermitteln: Rges = R1+R2…. Der U-Wert errechnet sich dann letzlich folgendermaßen: U = 1 / Rges
Bei Schichten mit verschiedenen Materialien kann man auch gerne mit den Mittelwerten der Wärmeleitzahlen rechnen. Gültigkeit und Rahmenbedingungen:

Voraussetzung für optimale Ergebnisse beim U-Wert

Wenn die Ergebnisse optimal und sicher sein sollen, müssen bestimmte Dinge berücksichtigt werden: Im Bereich des Messens darf keine Strahlung von Heizungen einfallen. Außerdem kann einfallendes Sonnenlicht im Messbereich die Messwert verändernt. Es ist bei der Messung auf absolut gleichbleibende Bedingungen zu achten. Um diese konstanten Bedingungen zu erreichen, sollte am Besten in der Nacht oder früh am Morgen gemessen werden. Der U-Wert darf nur angewendet werden wenn die Bauteile ins Unendliche ausgedehnt sind. Bei der Berechnung dürfen nur die Schichten berechnet werden, die temperaturwirksam sind. Grundsätzlich muss man die Dämmbarkeit der Luft für den Fall einschränken, dass die eingeschlossene Luft sich nicht bewegt, sie steht. Wenn Luft in Dämmstoffen eingeschlossen ist, ist sie unbeweglich und kann als gut dämmend bezeichnet werden.

U- Werte im Hausbau

Wichtiges Einsatzgebiet es U-Wertes ist die Baubranche. Hier spielt der U-Wert eine zentrale Rolle bei der Bestimmung der Wärmeverluste durch Bauelemente. Aber bereits bei der der Planung von Häusern spielt der U-Wert eine wichtige Rolle. Um vor dem Hausbau die U-Werte zu ermitteln müssen Grundlagen für die Berechnung des U-Werts zusammengestellt werden. Das sind einerseits Pläne vom Baugrundstück und von den Umrissen der Gebäude. Höhen von Räumen und Fenstern müssen berücksichtigt werden. Auch der Standort des Gebäudes ist von Bedeutung. Häufig werden die U-Werte bereits von den Archtitekten berechnet. Daür stehen in den jeweiligen Büros die passenden Sachbearbeiter zur Verfügung. U-Werte können auch relativ einfach mit Hilfe von bestimmten Dokumenten des Bundesamt für Energiewirtschaft (BEW) ermittelt werden. Anhand dieser Dokumente ist die Bestimmung des U-Werts relativ rasch und einfach durchzuühren.

U-Wert Durchlasswerte

Grundsätzlich kann man also sagen, dass um so besser der U-Wert, umso besser das Energiesparhaus. Unsere Fertighäuser haben diesbezüglich einen sehr guten U-Wert von 0,151 W/qmK bei unserem Standard KfW 60 Fertighaus.

 

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